Feierliche Preisverleihung am 25. Juni 2024 in Berlin

German Equal Pay Award 2024

Zum dritten Mal verlieh das Bundesgleichstellungsministerium den German Equal Pay Award. Lisa Paus übergab den Preis an drei Unternehmen, die mit innovativen Ideen die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern voranbringen.
BM Lisa Paus, Juryvertrer:innen, Preisträger:innen und Moderation German Equal Pay Award aufd er Bühne

© BMFSFJ/Janetzko

Am 25. Juni hat Bundesgleichstellungsministerin Lisa Paus in Berlin zum dritten Mal den German Equal Pay Award verliehen. Drei Unternehmen, die sich in besonderer Weise für die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen einsetzen, wurden ausgezeichnet: Barilla Deutschland GmbH, metafinanz Informationssysteme GmbH und die Oper Leipzig. Der Wettbewerb findet im Rahmen des Unternehmensprogramms "Entgeltgleichheit fördern - Unternehmen beraten, begleiten, stärken" statt. Er würdigt innovative Ideen und Konzepte, die Entgeltgleichheit umsetzen und voranbringen wollen.

"Mit dem German Equal Pay Award würdigen wir zum dritten Mal das Engagement von Unternehmen, die sich mit kreativen und innovativen Konzepten für mehr Entgeltgleichheit im Unternehmen einsetzen. Ich bin mir sicher: Eine transparente und faire Bezahlung von Frauen und Männern ist ein Wettbewerbsvorteil, davon profitieren nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Unternehmen selbst. Mit der Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie werden wir den Entgeltgleichheitsgrundsatz noch in dieser Legislaturperiode weiter stärken und transparente und faire Entgeltsysteme fördern."

Bundesgleichstellungsministerin Lisa Paus 


Das sind die Preisträger 2024

Barilla Deutschland GmbH

  • Lisa Paus, Claus Butterwegge, Lisa Jaspers

    v.l.n.r.: Bundesministerin Lisa Paus, Claus Butterwegge von Barilla, Jurymitglied Lisa Jaspers (© BMFSFJ/Janetzko)

Die Barilla Deutschland GmbH ist eine Tochtergesellschaft des ausländischen Barilla Konzerns . Das Unternehmen hat ein konsequentes Vergütungskonzept etabliert, welches neben Geschlecht auch eine intersektionale Perspektive einnimmt und damit Mehrfachdiskriminierungen berücksichtigt. Damit erkennt  die Jury an, dass Barilla die Ursachen des Gender Pay Gaps umfassend mit in den Blick nimmt, in dem weitere persönliche und organisatorische/ arbeitsplatzbezogene Merkmale beachtet werden.

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metafinanz Informationssysteme GmbH

  • v.l.n.r. Lisa Paus, Thorsten Kolwe, Evelyne de Gruyter

    v.l.n.r. Bundesministerin Lisa Paus, Thorsten Kolwe von metafinanz, Jurymitglied Evelyne de Gruyter (© BMFSFJ/Janetzko)

Die Metafinanz Informationssysteme GmbH  bietet seit mehr als 30 Jahren Business- und IT- Consulting an. Mit eigenen Compensation Responsibles in den Teams und externen Gehalts-Benchmarkingdaten für alle Mitarbeitenden geht metafinanz neue Wege der Transparenz und Mitbestimmung. Zudem würdigt die Jury, dass der Gehaltsüberprüfungsprozess strukturell verankert und damit personenunabhängig und nachhaltig aufgestellt ist.

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Oper Leipzig

  • v.l.n.r. Lisa Paus, Lydia Schubert und Daniel Koch von der Oper Leipzig, Jurymitglied Lena Marbacher

    v.l.n.r. Bundesministerin Lisa Paus, Lydia Schubert und Daniel Koch von der Oper Leipzig, Jurymitglied Lena Marbacher (© BMFSFJ/Janetzko)

Die Oper Leipzig ist ein Eigenbetrieb der Stadt Leipzig. Die Oper Leipzig gewinnt den German Equal Pay Award für die Strahl- und Durchsetzungskraft ihres Vergütungssystems und als Vorreiterin in der Kulturbranche. Das Bewusstsein, dass ein Tarifvertrag nicht allein Equal Pay garantiert und deshalb diesen Veränderungsprozess anzustoßen, trotz unterschiedlichster Vertragstypen, einen geringen Budgets, und geringer Unterstützung durch gewerkschaftliche Interessenvertretungen, hat den großen Respekt und die Anerkennung der Jury gewonnen. 

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Hier finden Sie in Kürze Eindrücke der Preisverleihung